Ivor BoltonDirigent

Ivor Bolton ist seit 2004 Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg
und dirigiert seit dem Jahr 2000 jährlich bei den Salzburger
Festspielen ein breitgefächertes Opern- und Konzertrepertoire, einschließlich
dreier Mozart-Opern bei den Festspielen ...

Ivor Bolton ist seit 2004 Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg
und dirigiert seit dem Jahr 2000 jährlich bei den Salzburger
Festspielen ein breitgefächertes Opern- und Konzertrepertoire, einschließlich
dreier Mozart-Opern bei den Festspielen im Mozartjahr
2006. Ab September 2015 wird er die Position des Musikdirektors
beim Teatro Real in Madrid übernehmen.
Seit seinem Debüt 1994 hat Ivor Bolton eine enge Verbindung zur
Bayerischen Staatsoper München entwickelt, an der er zahlreiche
neue Opernproduktionen von Monteverdi bis Britten geleitet hat.
Der Bayerische Ministerpräsident verlieh ihm im November 1998 den
renommierten Bayerischen Theaterpreis.
1995 debütierte Ivor Bolton am Royal Opera House Covent Garden
und erfreute sich einer langen Beziehung zur Glyndebourne Festival
Opera. Er dirigiert regelmäßig an der Opéra national de Paris,
der Wiener Staatsoper, der Niederländischen Oper Amsterdam, am
Opernhaus Zürich, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Teatro Real
Madrid und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona.
Ivor Bolton hat mit vielen der wichtigsten Sinfonieorchester Großbritanniens
zusammengearbeitet. Gastdirigate bei weltweit bedeutenden
Orchestern führten ihn nach Wien, New York, Boston, zum Royal
Concertgebouw Orchestra Amsterdam, nach Paris, Florenz, Mailand,
Rotterdam, zum WDR Köln, zum Philharmonischen Staatsorchester
Hamburg sowie zum Orchestra Accademia Nazionale di Santa Cecilia
in Rom, er dirigierte Händels »Athalia« mit dem Concerto Köln in
New York, Paris und London und arbeitete mit dem Tonhalle Orchester
Zürich, bei dem er Beethovens 9. Sinfonie zum Jahreswechsel
2005/2006 dirigierte. 1993 gab er sein Debüt bei den Proms, wo er
im Jahr 2000 Bachs »Johannespassion« aufführte und 2006 mit dem
Mozarteumorchester auftrat.
Zurückliegende und kommende Opern-Engagements schließen ein:
»Die Zauberflöte« und »Alceste« für die Wiener Staatsoper, »Orfeo« am
Theater an der Wien, »Der fliegende Holländer«, »Ein Sommernachtstraum«,
von Winters »Das Labyrinth« in Salzburg, »Peter Grimes« in
Dresden, »Iphigénie en Tauride« in Covent Garden und Paris, »Tamerlano
« für Covent Garden und München, Cavallis »Ercole amante«, »Billy
Budd«, »Deidamia« und »Armide« für die Niederländische Oper, »Jenůfa«,
»Alceste« und »Le nozze di Figaro« für das Teatro Real in Madrid, »Die
Entführung aus dem Serail« in Barcelona und München, »Le nozze di
Figaro«, »Medea in Corinto«, »La Calisto«, »Die Zauberflöte«, »Mitridate,
re di Ponto« und »Orfeo« in München und »Orontea« in Frankfurt.
Zurückliegende und kommende Konzert-Engagements ermöglichten
Ivor Bolton Aufführungen mit dem Mozarteumorchester Salzburg,
der Heimatstadt des Orchesters sowie bei Tourneen überall auf der
Welt. Gastdirigate führten ihn zum Royal Concertgebouw Orchestra,
Nederlands Symfonieorkest, NDR Sinfonieorchester, zu den Philharmonikern
Hamburg, den Münchner Philharmonikern, dem Münchener
Kammerorchester, an die Kölner Philharmonie, das Orchestra
Sinfonica Nazionale della RAI Turin, das Sinfonieorchester Basel,
dem Bergen Philharmonic Orchestra, zu den Bamberger Symphonikern,
an die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, zu den Wiener
Symphonikern, an das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich,
das Orchestre de chambre de Paris, das DR Symfoniorkestret und zum
Dresdner Festspielorchester.
Seine vielen Aufnahmen mit dem Mozarteumorchester Salzburg
reichen über Bruckners Sinfonien 1, 3, 5, 6, 7, 8 und 9, Berlioz’
»L’enfance du Christ«, Haydns »Die Schöpfung« und »Die Jahreszeiten«
bis hin zu einem breiten Mozart-Repertoire, darüber hinaus Aufnahmen
aus München von »Xerxes«, »Ariodante« und »Poppes«.