Helmut OehringKomponist

Helmut Oehring wurde 1961 in Ost-Berlin geboren. Als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war er zwischen 1992 und 1994 – nach Konsultationen bei André Asriel, Helmut Zapf und Friedrich Goldmann – Meisterschüler von Georg Katzer an der Berliner Akademie ...

Helmut Oehring wurde 1961 in Ost-Berlin geboren. Als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war er zwischen 1992 und 1994 – nach Konsultationen bei André Asriel, Helmut Zapf und Friedrich Goldmann – Meisterschüler von Georg Katzer an der Berliner Akademie der Künste, zu deren Mitglied er 2005 gewählt wurde. 1994/95 war er Stipendiat an der Villa Massimo in Rom und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen u. a. den Hanns-Eisler-Preis des Deutschlandsenders Kultur, den Orpheus Kammeroper Preis Italien und den Schneider-Schott-Preis. Der Hindemith-Preis (1997) und der Arnold-Schönberg-Preis (2008) wurden ihm für sein gesamtes Schaffen verliehen, das heute rund 250 Werke nahezu aller Genres umfasst. Oehrings Kompositionen und Publikationen werden in Konzertsälen und auf Bühnen in ganz Europa, Asien und Nordamerika aufgeführt. In jüngster Zeit wirkte er auch als Dirigent und Regisseur eigener Werke. Im September 2011 veröffentlichte btb/Random House seine Autobiografie »Mit anderen Augen«.

Aktuell komponiert Helmut Oehring die »Seven Songs« für einen Vokalisten und Kammerensemble zu F. W. Murnaus Stummfilm »Sunrise: Song for Two Humans« von 1927 (UA 5. Oktober 2013 mit David Moss und dem Quatuor Sine Nomine in Le Capitole/Lausanne) und »GOYA III: Veía la mano, pero como alelado« für 18 Streichinstrumente auf Beethovens op. 131 (UA September 2014 für das Ensemble Resonanz/ Beethovenfest Bonn).
www.helmutoehring.de

Foto: (c) Jens Oellermann