Guido LeviLicht

Guido Levi debütierte 1974 am Teatro Stabile di Torino und hat seitdem in zahlreichen internationalen Theater- und Opernproduktionen mitgearbeitet. Er entwickelte das Lichtdesign für große internationale Theaterhäuser und Festivals in Zusammenarbeit ...

Guido Levi debütierte 1974 am Teatro Stabile di Torino und hat seitdem in zahlreichen internationalen Theater- und Opernproduktionen mitgearbeitet. Er entwickelte das Lichtdesign für große internationale Theaterhäuser und Festivals in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Dario Fo, Mario Missiroli, Pier’Alli, Giancarlo Corbelli, Werner Herzog, Yannis Kokkos, Jonathan Miller, Luca Ronconi. Dabei konnte man seine Lichtkreationen u. a. auf den Bühnen von La Fenice di Venezia, des Teatro alla Scala di Milano, Teatro Comunale Bologna, Théâtre du Châtelet in Paris, Royal Operahouse Covent Garden in London, Chorégies d’Orange, Maggio Musicale Florenz, im Rahmen des Rossini Opera Festival di Pesaro sowie der Festivals in Wexford, Aix en Provence und Montepulciano erleben.

Zwischen 2001 und 2006 war Guido Levi hauptsächlich an den großen Theatern Italiens engagiert, u. a. am Teatro Comunale di Firenze (»Attila«, Regie: Ripa de Meana), am Maggio Musicale di Firenze (»Simon Boccanegra«, Regie: Peter Stein), am Teatro Comunale di Modena (»Turandot«, Regie: G. Frigeni). Er zeichnete verantwortlich für die Lichtkonzeption jeweils einer Neuproduktion der »Elektra«, in der Regie von M. Grüber wie auch K. Gruber am Teatro San Carlo di Napoli. Des Weiteren verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Regisseuren Daniele Abbado (»Tannhäuser« und »Wozzeck« am Parco della Musica in Rom, »Il Processo« am Teatro alla Scala, »Die Zauberflöte« am Teatro di Reggio Emilia) und Luca Ronconi (»Giulio Cesare« am Teatro Real de Madrid und Teatro Comunale di Bologna, »Capriccio« und »Alfons und Estrella« am Teatro Lirico di Cagliari sowie einem Theaterprojekt für die XX. Olympischen Winterspiele in Turin). Außerdem wirkte er als Lichtdesigner für das John Cage-Konzert des Violinisten Irvine Arditti am Teatro dal Verme in Mailand.

Im Rahmen der Tournee des Teatro Massimo di Palermo »Primavera Italiana in Giappone 2007« waren Guido Levis Lichtkreationen in Mascagnis »Cavalleria Rusticana« und Leoncavallos »I Pagliacci« auf den Bühnen Japans zu erleben. Im gleichen Jahr arbeitete er mit Regisseur Pier’ Alli für eine Neuinszenierung von Beethovens »Fidelio« an der Los Angeles Opera. Es folgten Aufträge für Rossinis »Tancredi« am Teatro Real de Madrid, Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« an der Opéra Garnier Paris und für die Uraufführungen von »Il tempo sospeso del volo« von Nicola Sani und »Miracolo a Milano« von Giorgio Battistelli.

Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen die Produktionen von Saint-Saëns’ »Samson et Dalila« am Théâtre de Saint Étienne, »I Lombardi alla prima Crociata« am Teatro San Carlo di Napoli und »L’equivoco stravagante« und »Ermione« im Rahmen des Rossini Opera Festival Pesaro. Die Lichtgestaltung zu Charpentiers »Louise« führten Guido Levi an die Opéra National du Rhin, gefolgt von »Tancredi« am Atelier Lyrique de Tourcoing.

Seine letzten Produktionen waren an der Staatsoper Unter den Linden »Agrippina«, »La Cenerentola« am Théâtre Petruzelli di Bari, »Ein Maskenball« an der Opéra de Bilbao, »Hamlet« (Opéra de Marseille), »Aida« am Théâtre et Palerme, »Moise et Pharaon« an der Opérâ de Rome,

Weitere Produktionen sind: »Pergolesi all’Olimpiade« am Théâtre San Carlo (Neapel),
»I Capuletti e i Montecchi« an der Bayerischen Staatsoper München, »Madama Butterfly« an der Hamburgischen Staatsoper, »Elektra« am Teatro Real de Madrid und »Cendrillon« an der Opéra Bastille, Paris.