Gleb FilshtinskyLicht

Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. ...

Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Estnischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen »The Rake’s Progress« und »Eugen Onegin« am Moskauer Bolschoi-Theater erhielten die Goldene Maske, den wichtigsten russischen Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexandrinsky-Theater und das Mariinsky-Theater, so u. a. unter der Regie von Dmitri Tcherniakov »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch« und »Tristan und Isolde«, mit Yuri Alexan­drov »Otello«, »Die Nase«, »Die Zarenbraut« und »Mazeppa«, »Boris Godunow« mit Viktor Kramer sowie »Der Ring des Nibelungen« und »Carmen«.
Des Weiteren gehörten zu seinen Projekten »Ruslan und Ljudmila« und »Wozzeck« für das Bolschoi-Theater Moskau, »Chowanschtschina« und »Dialogues des Carmélites« an der Bayerischen Staatsoper München, »La traviata« an der Lettischen Nationaloper, »Der Spieler« an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, »Lady Macbeth von Mzensk« an der Deutschen Oper am Rhein, »Macbeth« an der Opéra national de Paris und »Don Giovanni« beim Festival d’Aix-en-Provence. International tätig war er außerdem an der English National Opera mit »Simon Boccanegra«, an De Nederlandse Opera in Amsterdam mit »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch«, am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel mit »Il trovatore«, bei den Salzburger Festspielen 2012 mit »Die Soldaten«, am Opernhaus Zürich mit »Jenůfa«, an der Schaubühne Berlin mit »Sommergäste« und am Teatro Real in Madrid mit »Macbeth«. Die Inszenierung von »Platonow« am Burgtheater Wien unter der Regie von Alvis Hermanis, bei der Gleb Filshtinsky mitwirkte, wurde 2012 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Weitere Projekte führten ihn u. a. an die Bayerische Staatsoper München mit »Simon Boccanegra«, zu den Salzburger Festspielen 2013 mit Birtwistles »Gawain«, an das Teatro alla Scala mit »La traviata« und an die Metropolitan Opera New York mit »Fürst Igor«.