Gleb FilshtinskyLicht

Gleb Filshtinsky stammt aus Sankt Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, an der er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive ...

Gleb Filshtinsky stammt aus Sankt Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, an der er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Estnischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen von Igor Strawinskys »The Rake’s Progress« und Pjotr Tschaikowskys »Eugen Onegin« am Moskauer Bolschoi-Theater erhielt die »Goldene Maske«, den wichtigsten russischen Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexandrinski-Theater und das Mariinsky-Theater, unter anderem: Nikolai Rimsky-Korsakows »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronia« und Richard Wagners »Tristan und Isolde«, jeweils in einer Inszenierung von Dmitri Tcherniakov, sowie Giuseppe Verdis »Otello«, Dmitri Schostakowitschs »Die Nase«, Nikolai Rimsky-Korsakows »Die Zarenbraut« und Pjotr Tschaikowskys »Mazeppa«, Modest Mussorgskis »Boris Godunow« mit Viktor Kramer sowie Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« und Georges Bizets »Carmen«.

International arbeitete Gleb Filshtinsky unter anderem für das Bolschoi-Theater, an dem er Michail Glinkas »Ruslan und Ljudmila« sowie Alban Bergs »Wozzeck« gestaltete, Mussorgskis »Chowanschtschina« und Francis Poulencs »Dialogues des Carmélites« an der Bayerischen Staatsoper München, Giuseppe Verdis »La traviata« an der Latvian National Opera, Sergej Prokofjews »Der Spieler« an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk« an der Deutschen Oper am Rhein, Verdis »Macbeth« an der Opéra national de Paris und Wolfgang Amadeus Mozarts »Don Giovanni« beim Festival d’Aix-en-Provence. Des Weiteren war er an der English National Opera mit Verdis »Simon Boccanegra«, an De Nederlandse Opera Amsterdam mit Rimsky-Korsakows »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronia«, am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel mit Verdis »Il trovatore«, bei den Salzburger Festspielen 2012 mit Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten«, am Opernhaus Zürich mit Leoš Janáčeks »Jenůfa«, an der Schaubühne Berlin mit Maxim Gorkis »Sommergäste« und am Teatro Real Madrid mit Verdis »Macbeth«. Die Inszenierung von Anton Tschechows »Platonow« am Burgtheater Wien unter der Regie von Alvis Hermanis, bei der Gleb Filshtinsky mitwirkte, wurde 2012 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Weitere Projekte führten ihn ferner an die Bayerische Staatsoper München mit Verdis »Simon Boccanegra«, zu den Salzburger Festspielen 2013 mit Harrison Birtwistles »Gawain«, an das Teatro alla Scala mit Verdis »La traviata« und an die Metropolitan Opera New York mit Alexander Borodins »Fürst Igor«. Im Jahr 2014 erarbeitete Filshtinsky an der Staatsoper im Schiller Theater Rimsky-Korsakows »Die Zarenbraut« in einer Inszenierung von Dmitri Tcherniakov, Giacomo Puccinis »Tosca« in einer Inszenierung von Alvis Hermanis und Borodins »Fürst Igor« an der Metropolitan Opera. Im Jahr 2015 stehen Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« am Teatro alla Scala an.