Eva-Maria HöckmayrRegie

Eva-Maria Höckmayr wurde 1979 in Würzburg geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutschen Literatur und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprech- und Musiktheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie »August ...

Eva-Maria Höckmayr wurde 1979 in Würzburg geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutschen Literatur und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprech- und Musiktheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie »August Everding« München – Sie war Regie-Stipendiatin der »Akademie Musiktheater heute« der Deutsche Bank Stiftung und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands. Nach Assistenzen bei den Salzburger Festspielen, Wiener Festwochen, der Münchener Biennale, dem Theater Basel und am Theater Freiburg ist sie seit 2008 freie Regisseurin für Schauspiel und Oper u. a. am Theater Aachen, am Luzerner Theater, am Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, am Theater Heidelberg und am Theater Freiburg, es folgten Arbeiten an der Oper Köln, Oper Frankfurt und dem Staatstheater Karlsruhe. 2010 erhielt sie den Götz-Friedrich-Preis für Regie und NRW-Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler für die Inszenierung von Debussys »Pelléas et Mélisande« am Theater Aachen (Nominierungen für Beste Regie und Beste Produktion in der Fachzeitschrift »Opernwelt«). 2011 wurde ihre Produktion »Otello« am Theater Freiburg in der »Opernwelt« und »Die Deutsche Bühne« mehrfach als Inszenierung des Jahres nominiert.

Weitere Inszenierungen waren u. a. Alessandro Scarlattis »Marco Attilio Regolo«, Händels »Il trionfo del Tempo e del Disinganno«, Haydns »Orfeo ed Euridice«, Büchners »Leonce und Lena«, Jon Fosses »Da kommt noch wer«, Wajdi Mouawads »Der Sonne und dem Tod kann man nicht ins Auge sehen« und eigene, spartenübergreifende Abende wie »Schwanengesänge. Variationen zu Leben und Tod« am Theater Fürth 2010 und »Kreutzersonate: Janáček, Beethoven, Tolstoi. Ein Musik-Theater« am Theater Freiburg, ausgezeichnet mit dem Förderpreis der »Akademie Musiktheater heute« 2007.

Foto: privat