Eva DesseckerKostüm

Eva Dessecker ist seit 1992 international an führenden Theatern und Opernhäusern sowie bei renommierten Festivals als Kostümbildnerin tätig, u. a. während der Salzburger Festspiele, in Wien, Zürich, Berlin, Frankfurt, Mailand, Madrid und Paris. Ihre ...

Eva Dessecker ist seit 1992 international an führenden Theatern und Opernhäusern sowie bei renommierten Festivals als Kostümbildnerin tätig, u. a. während der Salzburger Festspiele, in Wien, Zürich, Berlin, Frankfurt, Mailand, Madrid und Paris. Ihre Karriere begann zunächst als Mitarbeiterin von Moidele Bickel an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. In dieser Zeit arbeitete sie u. a. mit Peter Stein, Luc Bondy und Robert Wilson. Eine enge Zusammenarbeit verband Eva Dessecker mit Klaus Michael Grüber: Sie entwarf die Kostüme für viele seiner Inszenierungen, darunter »Aus einem Totenhaus« (Salzburger Festspiele 1992, Paris und Madrid), »Roberto Zucco« und »Tagebuch eines Verschollenen« im Rahmen der Wiener Festwochen sowie »Il ritorno d’Ulisse in patria«, »Idomeneo«, »Katerina Ismailowa« und »Doktor Faust« am Opernhaus Zürich. Regelmäßig arbeitete sie mit Luc Bondy, seit 2011 auch mit Alvis Hermanis, für den sie die Kostüme für »Platonow« am Wiener Akademietheater und »Das weite Land« am Burgtheater Wien, »Die Geschichte von Kaspar Hauser« am Schauspielhaus Zürich sowie »Die Soldaten«, »Gawain« und »Il trovatore« während der Salzburger Festspiele entwarf. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählten auch die Kostüme für Luc Bondys Inszenierungen von »Die Heimkehr« und »Tartuffe«, die beide am Pariser Théâtre de l’Odéon und während der Wiener Festwochen zu sehen waren sowie für »Der Rosenkavalier« in der Regie von Christoph Waltz in Antwerpen. Ebenso wirkte Eva Dessecker 2014 in der Produktion von Helmut Lachenmanns »Das Mädchen mit den Schwefelhölzern« in einer Inszenierung von Robert Wilson während der Ruhrtriennale mit. Mit Andrea Breth arbeitete sie erstmals 2014 für Rihms »Jakob Lenz« in Stuttgart, gefolgt von Verdis »Macbeth« in Amsterdam und Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« sowie Schumanns »Geistervariationen« im Rahmen der Wiener Festwochen.