Elin RomboSängerin (Gast)

Elin Rombo studierte an der Brandon Universität (Musikinstitut Queen Elizabeth II) in Kanada und an der Opernhochschule in Stockholm, wo sie ihre Ausbildung 2003 abschloss. Während des Studiums debütierte die Sängerin als Christa in Leoš Janáčeks ...

Elin Rombo studierte an der Brandon Universität (Musikinstitut Queen Elizabeth II) in Kanada und an der Opernhochschule in Stockholm, wo sie ihre Ausbildung 2003 abschloss. Während des Studiums debütierte die Sängerin als Christa in Leoš Janáčeks »Die Sache Makropulos« an der Königlichen Oper in Stockholm.

Im Sommer 2009 debütierte Elin Rombo bei den Salzburger Festspielen in Luigi Nonos »Al gran sole carico d’amore« unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher. Außerdem sang sie im gleichen Jahr mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti Brahms’ »Ein deutsches Requiem«. Höhepunkte der Saison 2009/2010 waren die Interpretationen von Leila in Georges Bizets »Les Pêcheurs de Perles« an der Folkoperan in Stockholm und die Susanna in Mozarts »Le nozze di Figaro« an der Königlichen Oper. Weiterhin folgte eine erneute Zusammenarbeit mit Riccardo Muti für Schuberts Messe Nr. 2 in G-Dur in Paris.

Im Sommer 2010 kehrte sie für die Uraufführung von Wolfgang Rihms »Dionysos« zu den Salzburger Festspielen zurück. In der Saison 2010/2011 wirkte sie erneut in »Le nozze di Figaro« mit, weiterhin folgte eine Tournee durch Asien mit dem renommierten schwedischen Chor Orphei Drängar. Im Sommer 2011 sang sie außerdem die Adina in »L’elisir d’amore« in Dalhalla in Schweden. In der Saison 2011/1012 sang sie die Blanche de la Force in Francis Poulencs »Dialogues des Carmélites« und interpretiert die Musetta in »La bohème« an der Königlichen Oper.

Frühere Engagements brachten Elin Rombo an die Königliche Oper, unter anderem für die Uraufführung von Sven-David Sandströms »Batsheba« und als Zerlina in »Don Giovanni« zum Mattei Festival in Luleå mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding und als Timante in Georg Friedrich Händels »Floridante« bei den Händel-Festspielen in Halle unter der Regie von Vincent Boussard auf. Andere Höhepunkte ihrer Karriere waren Partien wie Servilia (»La clemenza di Tito«), Pamina (»Die Zauberflöte«) und Corinna (»Il viaggio a Reims«) an der Oper Frankfurt.

Elin Rombo erhielt das Jenny Lind Stipendium, das Bernadotte Stipendium und eine Förderung der Königlichen Musikakademie Stockholm. Im Sommer 2004 nahm sie an einer Masterclass von Dame Gwyneth Jones und Margreet Honig an der Musikakademie in Aix-en-Provence teil. 2009 bekam Elin Rombo das renommierte Birgit Nilsson Stipendium.