Edita GruberovaSängerin (Gast)

Edita Gruberova wird nicht zu Unrecht von der Presse als »Prima donna assoluta, Phänomen der Koloratur, Diva des Belcanto Gesangs« gefeiert. Begeisterte Ovationen des Publikums bestätigen dies nach jedem Auftritt.

Edita Gruberova, in Bratislava geboren ...

Edita Gruberova wird nicht zu Unrecht von der Presse als »Prima donna assoluta, Phänomen der Koloratur, Diva des Belcanto Gesangs« gefeiert. Begeisterte Ovationen des Publikums bestätigen dies nach jedem Auftritt.

Edita Gruberova, in Bratislava geboren, studierte am dortigen Konservatorium und bei Ruthilde Boesch in Wien. Ihre internationale Karriere begann sie an der Wiener Staatsoper als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos unter Karl Böhm. In kürzester Zeit gelangte sie zu Weltruhm und wurde zu einer der gefragtesten Interpretinnen der Rollen der Zerbinetta, Konstanze, Donna Anna, Rosina, Gilda, Violetta und Lucia, die sie an den berühmtesten Opernhäusern wie dem Teatro alla Scala di Milano, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Metropolitan Opera New York, der Opéra national de Paris und an den Opernhäusern in Berlin, München, Genf, Zürich, Florenz, Madrid und Barcelona interpretierte.

Selten aufgeführte Opern werden für Edita Gruberova in den Spielplan genommen. Maria Stuarda, I Puritanti, Linda di Chamounix und Roberto Devereux in der Wiener Staatsoper, La Sonnambula in Genf und Neapel, I Capuleti e i Montecchi in London, I Puritanti bei den Bregenzer Festspielen und an der Metropolitan Opera, Roberto Devereux, Anna Bolena und Beatrice di Tenda in Barcelona, La Fille du Régiment, Linda di Chamounix, Roberto Devereux, Anna Bolena und Beatrice di Tenda in Zürich, Anna Bolena und I Puritanti an der Bayerischen Staatsoper München, um nur einige Produktionen zu nennen. 2003 gab sie ein triumphales Norma-Debüt in Tokio, 2004 feierte sie einen sensationellen Erfolg als Elisabetta in einer Neuproduktion von Roberto Devereux an der Bayerischen Staatsoper. Sie gab ihr Europadebüt mit Norma in Baden-Baden (mit CD-Einspielung), und triumphierte als Norma konzertant an der Wiener Staatsoper 2005, bei den Salzburger Festspielen 2010 und szenisch an der Bayerischen Staatsoper im Januar 2006. 2007/08 gab sie ihr Debüt als Lucrezia Borgia in Barcelona, 2008/09 an der Bayerischen Staatsoper. 2013 debütierte sie als Alaide in La Straniera am Opernhaus Zürich und 2014 am Theater an der Wien.

Edita Gruberova ist ständiger Gast der Opernfestspiele von München und Salzburg. An folgenden Opernverfilmungen hat sie mitgewirkt: Hänsel und Gretel, Rigoletto, Arabella, Ariadne auf Naxos und Così fan tutte. Sie hat mit allen renommierten Dirigenten und Regisseuren gearbeitet.
Edita Gruberova hat zahlreiche Einspielungen realisiert: mehrere Opern-Recitals, Wahnsinnsszenen italienischer und französischer Opern; für die Deutsche Grammophon Hoffmanns Erzählungen, für Philips Maria Stuarda, Die Fledermaus und Ariadne auf Naxos, für Teldec Die Fledermaus, Die Zauberflöte, Don Giovanni, La finta giardiniera, Lucia di Lammermoor und La traviata, für EMI Lucia di Lammermoor und I Capuleti e i Montecchi, für Decca Die Entführung aus dem Serail, um nur einige ihrer wichtigsten Opernaufnahmen zu nennen. Bei Nightingale Classics sind bereits erschienen: Beatrice di Tenda, Linda di Chamounix, Anna Bolena, Maria di Rohan, La Fille du Régiment, Maria Stuarda, Die Fledermaus, Tancredi, Lucia di Lammermoor, Il barbiere di Siviglia, außerdem Wahnsinnsarien, Arien der Tudor-Königinnen, eine Operettenaufnahme, internationale Kinderlieder, Strauss-Lieder sowie »The Anniversary Concert«, kanonische Gesänge, Weihnachtslieder und eine Aufnahme mit dem japanischen Countertenor Yoshikazu Mera. Darüber hinaus liegen eine Duo-Liedplatte mit Vesselina Kasarova sowie Gesamtaufnahmen und DVD-Einspielungen von Norma, Roberto Devereux und Lucrezia Borgia vor. Edita Gruberova ist auch als Konzert- und Liedsängerin international geschätzt.

Edita Gruberova ist österreichische und bayerische Kammersängerin, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und hat folgende Auszeichnungen erhalten: den Franco-Abbiati-Kritikerpreis in Italien für die beste Darstellung einer italienischen Opernpartie (Lucia), den Lawrence Olivier Award, den »Bellini d’oro« für hervorragende Gesangsleistungen, den Verdienstorden der Republik Österreich sowie den Herbert-von-Karajan-Musikpreis als herausragende Interpretin.


Foto: (c) Michael Poehn | Wiener Staatsoper