David OštrekMitglied Opernstudio

David Oštrek wurde 1992 in Kroatien geboren und studiert seit 2012 Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Karlheinz Hanser. Als Siebzehnjähriger erreichte er den 3. Preis beim Wettbewerb »Iuventus Canti« in ...

David Oštrek wurde 1992 in Kroatien geboren und studiert seit 2012 Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Karlheinz Hanser. Als Siebzehnjähriger erreichte er den 3. Preis beim Wettbewerb »Iuventus Canti« in der Slowakei. Ein Jahr später war er 2. Preisträger beim Staatswettbewerb in Kroatien. Im Oktober 2015 nahm er an der Endrunde bei »Neue Stimmen« in Gütersloh teil. Neben vielen solistischen Konzerten und Liederabenden in seiner Heimat trat er auch mit dem Ensemble der Musikhochschule Varaždin in England, Deutschland, Österreich und Slowenien auf. In Varaždin (Kroatien) nahm er im Sommer von 2008 bis 2012 am »Aestas Musica« teil, wo er mit Catharine Danley und Laurence Cummings zusammenarbeitete.2014 nahm er an einer Masterklasse mit Ioan Holender im Schlosstheater Schönbrunn teil. Der junge Bassbariton debütierte 2010 im Alter von 17 Jahren in der Rolle des Aeneas in der Oper »Dido und Aeneas« am kroatischen Nationaltheater in Varaždin. Dort sang er ebenso die Rollen des Captain Macheath in »The Beggar’s Opera« sowie den Adonis in der Oper »Venus und Adonis«. Il Dottore sang er in »La Pulcinella« und Achis in der Oper »David et Jonathas« an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Jahr 2014 trat er in der Rolle des Masetto in der Oper »Don Giovanni« und im Schlosstheater Schönbrunn in der Rolle des Figaro in »Le nozze di Figaro« auf. 2015 war der junge Künstler als Dulcamara in der Oper »L’elisir d’amore« im Daegu Opera House in Südkorea und in der Titelrolle der Oper »Gianni Schicchi« von Puccini im Schlosstheater Schönbrunn zu erleben. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Foto: Stephanie von Becker