Aylin PérezSängerin (Gast)

Von der New York Times gefeiert als »eine wundervolle Frau, die auf der Bühne die Oberhand hat« und zu den »führenden Sopranistinnen« gehört, nimmt die Nachfrage an den großen Opernhäusern und Kulturzentren nach Ailyn Pérez zu.

2012 gewann Ailyn ...

Von der New York Times gefeiert als »eine wundervolle Frau, die auf der Bühne die Oberhand hat« und zu den »führenden Sopranistinnen« gehört, nimmt die Nachfrage an den großen Opernhäusern und Kulturzentren nach Ailyn Pérez zu.

2012 gewann Ailyn Pérez den Richard Tucker Award, wodurch sie zu der einzigen spanischen Empfängerin in der 25-jährigen Geschichte des Preises wurde. Im selben Jahr gewann sie den 15th Annual Plácido Domingo Award. OPERA NEWS schrieb darüber: »Die Redensart ›die Qual der Wahl‹ könnte erfunden worden sein, um die Kombination der Talente Ailyn Pérez’ zu beschreiben – welche wahrhaftig alle zu haben scheint«.

Ihre Engagements in der Spielzeit 2015/16 umfassten eine Konzerttournee mit Rachmaninows »Vocalise«, der sogenannten Briefszene aus »Eugen Onegin« mit dem New Century Chamber Orchetra, die Rollen der Tatyana Bakst in der Weltpremiere von Jake Heggies »Great Scott« für The Dallas Opera sowie der Adina aus Donizettis »L’elisir d’amore« für die Deutsche Oper Berlin. Als Gräfin Almaviva in »Le nozze di Figaro« kehrte sie an die Houston Grand Opera zurück und trat ferner an The Dallas Opera in der Titelrolle der »Manon« und während eines Lieder-Recitals zusammen mit dem Santa Fe Desert Chorale auf. Demnächst kehrt Ailyn Pérez als Musetta in »La Bohème« zurück an die Metropolitan Opera in New York und beschließt die Spielzeit als Juliette in Gounods »Roméo et Juliette« an der Santa Fe Opera.

Während der Spielzeit 2014/15 debütierte sie als Desdemona in »Otello« an der Houston Grand Opera, an der Metropolitan Opera als Micaëla in »Carmen«, als Mimì in »La Bohème« an der Staatsoper Hamburg, als Violetta in »La traviata« am Opernhaus Zürich, als Adina in »L’elisir d’amore« an der Bayerischen Staatsoper und nahm die Rolle der Mimì wieder auf, um sie am Teatro alla Scala in Mailand unter dem Dirigat von Gustavo Dudamel zu singen.

Weitere Highlights in ihrer Karriere umschließen die Rollen der Violetta in »La traviata« für die Staatsoper Hamburg, die Ópera de Oviedo, die Bayerische Staatsoper, die San Francisco Opera und das Royal Opera House in Covent Garden. Ebenfalls in Covent Garden war sie in derselben Spielzeit in der Titelrolle von Massenets »Manon« sowie mit ihrem Rollendebüt als Liù in »Turandot« zu sehen. Des Weiteren sang sie an der Wiener Staatsoper die Adina in »L’elisir d’amore« und debütierte in der Rolle der Mimì an das Bolshoi Theatre in Moskau sowie in der Rolle der Alice Ford in Verdis »Falstaff« während des Glyndebourne Festivals. Weitere Engagements führten sie als Mimì an das Opernhaus Zürich und an die Los Angeles Opera, als Marguerite in Gounods »Faust« an das Santa Fe Opera House und als Amelia Grimaldi in Verdis »Simon Boccanegra« an das Teatro alla Scala in Mailand, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie das Opernhaus Zürich.

Zusammen mit Plácido Domingo sang Ailyn Pérez in Galakonzerten am Royal Opera House in Covent Garden. Ferner bot sie die Rolle der Mimì in einer konzertanten Fassung während der Salzburger Festspiele dar. Als Konzertsängerin war sie zusammen mit dem Orchestre Métropolitain in Montreal unter der musikalischen Leitung von Yannick Nézet-Séguin mit Verdis »Messa da Requiem«, dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom mit Mozarts »Requiem« sowie mit den Essener Philharmonikern mit Mahlers 2. Sinfonie zu hören. Im Rahmen der Rosenblatt Recitals in London und am Kimmel Center for the performing arts in Philadelphia bot sie Lieder-Recitals dar. Ferner sang sie zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung in Berlin und nahm an Konzerten zusammen mit Plácido Domingo, José Carreras und Andrea Bocelli teil. Ihr Debüt-Album »Poème d’un jour«, welches französische und italienische Lieder als Programm hat und beim Label Opus Arte erschien, wurde von den Kritikern gefeiert. Die britische Zeitung The Independent zeichnete das Album mit vollen fünf Sternen aus, während das Musikmagazin International Record Review schreibt: »Es gibt immer wieder Sänger, von denen man komplett hin und weg ist«.

Foto: Rebecca Fay