Andreas SchagerSänger (Gast)

Andreas Schager, geboren 1971 in Niederösterreich, studierte an der Universität für Musik in Wien bei Prof. Walter Moore und vervollständigte daneben seine Gesangsausbildung bei James King und Toma Popescu. Seit 2012 wird er von Prof. Heidrun Franz-Vetter ...

Andreas Schager, geboren 1971 in Niederösterreich, studierte an der Universität für Musik in Wien bei Prof. Walter Moore und vervollständigte daneben seine Gesangsausbildung bei James King und Toma Popescu. Seit 2012 wird er von Prof. Heidrun Franz-Vetter in Berlin betreut.

1998 gewann er den Spezialpreis der Jury beim 5. Internationalen Wiener Wettbewerb. Im darauffolgenden Jahr gewann er die Medaille der Stiftung Jean-Frédéric Perrenoud in Neuchâtel in der Schweiz, den Kritikerpreis und den Preis der Stadt Constanza beim Internationalen Wettbewerb der Tenöre im rumänischen Lugoj und gab sein Operndebüt als Ferrando in Mozarts »Così fan tutte« beim Festival Mozart in Schönbrunn.

2000 trat er als Ottokar in Johann Strauss’ »Der Zigeunerbaron« bei den Seefestspielen in Mörbisch auf und wurde für zwei Jahre als lyrischer Tenor fest an die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach engagiert.

In den folgenden Jahren sang er zahlreiche gängige Tenorrollen des lyrischen sowie des großen Operettenfachs. Es folgten verschiedene Auftritte, unter anderem am Teatro Comunale di Bologna, am Theater Koblenz, der Alten Oper Frankfurt, beim Internationalen Musikfestival Chiemgau, bei den Wiener Festwochen, am Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, in Den Haag, Amsterdam, Gent, Antwerpen, an der Oper Köln und schließlich an der Royal Opera Canada als Tamino in Mozarts »Die Zauberflöte«, für dessen Darstellung er vom Kanadischen Rundfunk als Künstler des Monats ausgezeichnet wurde.

Sein Konzertrepertoire beinhaltet die großen Werke von Bach, Beethoven, Haydn, Mendelssohn und Mozart. In diesem Bereich war Andreas Schager bislang im Franz-Liszt-Saal Budapest, im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein und im Salzburger Mozarteum zu hören und gab zudem zahlreiche Liederabende an der Seite von Jörg Demus und Walter Moore.

Nach seinem vielbeachteten Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl 2009 als David in Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«, sang er 2010 die Partie des Tamino in »Die Zauberflöte« in St. Margarethen sowie den Steuermann in »Der fliegende Holländer« und war wieder bei den Tiroler Festspielen in Erl zu hören.

Anschließend gab er bei den Festspielen Südtirol in Toblach Gustav Mahlers »Das Lied von der Erde« und sang im Dezember die Tenorpartie in Beethovens Neunter Sinfonie in Bozen und Salzburg.

Seinen Einstand im großen Tenorfach gab er im Januar 2011, als er an den Opern von Bozen und Ravenna als Florestan in Beethovens »Fidelio« auftrat. Im Mai 2011 folgte schließlich sein erfolgreiches Debüt in der Titelrolle von Richard Wagners »Rienzi« am Staatstheater Meiningen.

Als Florestan in »Fidelio« war er in der folgenden Saison an der Oper Halle sowie als Max in »Der Freischütz« am Theater Erfurt zu hören. Im April 2012 gab er sein vielbeachtetes Debüt als Siegfried in »Siegfried« an der Oper Halle, worauf im Herbst 2013 die Partie des Siegfried in »Götterdämmerung« folgt, beide Produktionen entstehen in Koproduktion mit dem Pfalzbau Ludwigshafen (Ring 2013).
Anschließend sprang er im Mai erfolgreich als Rienzi an der Deutschen Oper ein und sang darauffolgend ebenfalls diese Rolle am Teatro Real Madrid.
Der Sommer 2012 führte Andreas Schager als Tristan nach Minden, bevor er 2013 erneut als Tristan am Staatstheater Meiningen zu hören sein wird.

Weitere Engagements führen ihn an die Hamburgische Staatsoper in einer konzertanten Fassung von Rienzi unter Simone Young und an das Teatro dell’ Opera in Rom, wo er ebenfalls Rienzi, diesmal unter der Leitung von Stefan Soltesz singen wird.