Tilia-Quartett

Eva Römisch, Andreas Jentzsch – Violine (alternierend)
Wolfgang Hinzpeter - Viola
Johanna Helm - Violoncello

Namensgeber des Tilia-Quartetts ist sein »Stammsitz«, die Staatsoper Unter den Linden (tilia – Linde). Hier haben sich vier junge Musiker ...

Eva Römisch, Andreas Jentzsch – Violine (alternierend)
Wolfgang Hinzpeter - Viola
Johanna Helm - Violoncello

Namensgeber des Tilia-Quartetts ist sein »Stammsitz«, die Staatsoper Unter den Linden (tilia – Linde). Hier haben sich vier junge Musiker der Staatskapelle Berlin zum Streichquartett zusammengetan:

Eva Römisch, geboren bei Stuttgart, kam zum Violinstudium bei Uwe-Martin Haiberg und Ulf Wallin nach Berlin. Noch vor dem Konzertexamen wurde sie 2002 Mitglied der Staatskapelle. Nach dem Besuch der Spezialschule für Musik in Berlin und des staatlichen Musikkonservatoriums in Bozen/Italien studierte der Violinist Andreas Jentzsch in seiner Geburtsstadt Berlin bei Joachim Scholz und Michael Mücke und war Preisträger des Wettbewerbs »Musica senza frontiere« (1995). Seit 2002 ist er Mitglied der Staatskapelle. Wolfgang Hinzpeter, gebürtiger Hamburger, studierte in Hannover bei Hatto Beyerle Viola und wechselte nach seinem ersten Engagement an der Rheinoper (Duisburger Sinfoniker) im Jahre 1999 zur Staatskapelle. Daneben ist er seit 1998 Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.

Ebenfalls eine »Hansestädterin«, wurde die Cellistin Johanna Helm in Bremen geboren. Nach dem Vorstudium bei Ulf Tischbirek in Lübeck schloss sie ihr Studium an der Berliner Universität der Künste bei Jens Peter Maintz ab, sie ist Stipendiatin u. a. der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Jütting-Stiftung, der Ad infinitum Foundation und seit 2011 Mitglied der Staatskapelle Berlin.

In der kurzen Zeit seines Bestehens hat das Tilia-Quartett zahlreiche vielbeachtete Konzerte in Berlin und im Ausland gegeben und wurde zu internationalen Festivals eingeladen. Die »Husumer Nachrichten« lobten »das exzellente Spiel des Tilia-Quartetts«, der »Neue Merker« aus Wien konstatierte gar: »Noch reiner, frischer, ausgeglichener kann man kaum spielen!«