Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden

Der Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden wurde im Nachkriegsjahr 1946 gegründet und gab als Eröffnungskonzert die »Messa da Requiem« von Giuseppe Verdi.

Seither ergänzt der Konzertchor den Chor der Staatsoper Unter den Linden in Werken mit ...

Der Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden wurde im Nachkriegsjahr 1946 gegründet und gab als Eröffnungskonzert die »Messa da Requiem« von Giuseppe Verdi.

Seither ergänzt der Konzertchor den Chor der Staatsoper Unter den Linden in Werken mit großer Chorbesetzung, wie »Die Meistersinger von Nürnberg«, »Aida«, »Parsifal« und »La Forza del Destino«.

Außerdem war und ist der Konzertchor an Aufführungen von Werken des 20. Jahrhunderts beteiligt. Dazu gehören »Die Teufel von Loudon« von Krzysztof Penderecki, »Christoph Kolumbus« von Darius Milhaud, die Chorpartie zum Ballett »Les Noces« von Igor Strawinsky und »Moses und Aron« von Arnold Schönberg.

Nachdem im Jahr 1973 Detlef Steffen mit der Leitung des Chores beauftragt wurde, gab der Chor vorrangig unter seinem Dirigat eigene Konzerte und hat sich, zusätzlich zu den Aufgaben an der Staatsoper, ein reichhaltiges Repertoire erarbeitet und in vielen Konzerten mit verschiedenen Orchestern und Solisten zur Aufführung gebracht.

Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 ist Frank Flade der Leiter des Konzertchores. Unter seiner Einstudierung und Leitung wirkte der Chor bereits im Oktober 2010 am Musiktheaterprojekt »Schnittstelle Figaro« in der Werkstatt der Staatsoper im Schillertheater mit. Das erste Konzert des Chores unter der Leitung von Frank Flade wurde am 18.12.2010 mit dem »Weihnachtsoratorium« von J. S. Bach in der Trinitatiskirche in Berlin-Charlottenburg zur Aufführung gebracht.