Jack Quartet

Das amerikanische Jack Quartet wurde 2003 an der Eastman School of Music in Rochester (New York) gegründet. Der Name des Ensembles leitet sich aus den Vornamen der Mitglieder ab: John Pickford Richards (Viola), Ari Streisfeld (Violine II), Christopher ...

Das amerikanische Jack Quartet wurde 2003 an der Eastman School of Music in Rochester (New York) gegründet. Der Name des Ensembles leitet sich aus den Vornamen der Mitglieder ab: John Pickford Richards (Viola), Ari Streisfeld (Violine II), Christopher Otto (Violine I) und Kevin McFarland (Violoncello). Das Jack Quartet konzentriert sich hauptsächlich auf zeitgenössische Musik und studierte beim Arditti und beim Kronos Quartet sowie bei Musikern des Ensemble intercontemporain. Enge arbeiten sie mit führenden Komponisten unserer Tage zusammen: Neben Helmut Lachenmann sind hier insbesondere György Kurtág, Matthias Pintscher, Georg Friedrich Haas, Toshio Hosokawa, Wolfgang Rihm, James Dillon und Beat Furrer zu erwähnen. Das Jack Quartet trat in der Londoner Wigmore Hall, in der New Yorker Carnegie Hall, im Kimmel Center in Philadelphia und in der Library of Congress in Washington auf. Es gastierte bei den Donaueschinger Musiktagen, der Biennale di Venezia, den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik und beim Ultraschall-Festival in Berlin. Von 2012 bis 2014 werden die vier Musiker eng mit Maurizio Pollini zusammenarbeiten und an der Reihe »Pollini Perspectives« mitwirken, die nach ihrer Premiere in Luzern auch in der Suntory Hall in Tokio, in der Cité de la Musique in Paris, an der Staatsoper im Schiller Theater präsentiert wird. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Jack Quartets ist jungen Komponisten und Instrumentalisten gewidmet. So gibt das Quartett Workshops, Meisterklassen und Residencies an Universitäten und Konservatorien an zahlreichen amerikanischen Musikhochschulen.