Concerto Vocale

Schon bald nachdem René Jacobs das Concerto Vocale im Jahre 1977 für eine Reihe von Aufnahmen mit Harmonia Mundi France gegründet hatte, erlangte es aufgrund seiner herausragenden Rolle in der Wiederentdeckung von vokaler Kammermusik des Barock hohe ...

Schon bald nachdem René Jacobs das Concerto Vocale im Jahre 1977 für eine Reihe von Aufnahmen mit Harmonia Mundi France gegründet hatte, erlangte es aufgrund seiner herausragenden Rolle in der Wiederentdeckung von vokaler Kammermusik des Barock hohe Reputation in der internationalen Musikszene. Neben René Jacobs arbeitete das Ensemble mit Ausnahmekünstlern wie William Christie, Judith Nelson, Wieland Kuijken, Konrad Junghänel und Jaap ter Linden zusammen.

Nach der Produktion von Cestis »L’Orontea« beim Innsbruck Festival 1983 erweiterte René Jacobs das Ensemble zu einem Orchester, das italienische Opern des 17. und 18. Jahrhunderts erfolgreich aufführen konnte. So war das Concerto Vocale unter anderem an Produktionen von Cavallis »Xerse«, »Giasone«, »La Calisto« und »Eliogabalo«, Cestis »L’Argia« und den drei erhaltenen Opern Monteverdis (»L’Orfeo«, »Il ritorno d’Ulisse in patria« und »L’incoronazione di Poppea«) bei den Salzburger Festspielen, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an der Staatsoper Unter den Linden und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel beteiligt.

Als bedeutsames Ensemble für die Aufführung seines bevorzugten Repertoires bleibt das Concerto Vocale eng mit der musikalischen Karriere von René Jacobs verbunden. Die meisten Aufnahmen haben bedeutende internationale Preise erhalten, so den International Record Critics Award, den Edison Award, den Deutschen Schallplattenpreis, den Grand Prix de l’Académie Charles Cros, Diapason d’Or, Cecilia Award und den Vivaldi Preis der Cini Foundation.