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23. Juni 2017

Duato | Kylián

Choreographien von Nacho Duato und Jiří Kylián

Wir möchten gesundheitlich gefährdete Personen darauf aufmerksam machen, dass während der Aufführung „Click-Pause-Silence“ ein unvermittelt starker Stroboskop-Licht- und Sound-Effekt ausgelöst wird.
Saison 2016/2017: An folgenden Terminen erfolgt die ...

Wir möchten gesundheitlich gefährdete Personen darauf aufmerksam machen, dass während der Aufführung „Click-Pause-Silence“ ein unvermittelt starker Stroboskop-Licht- und Sound-Effekt ausgelöst wird.
Saison 2016/2017: An folgenden Terminen erfolgt die musikalische Begleitung komplett vom Tonträger: 02., 03., 10. und 23. Juni 2017. Am 03., 05. und 06. November 2016  werden die Choreographien „Static Time“ und „White Darkness“ von der Staatskapelle Berlin begleitet.

Es Tanzen: Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Musik: vom Tonträger

STATIC TIME

Choreographie von Nacho Duato

Nacho Duatos „Static Time“ – seine erste Kreation für das Staatsballett – eröffnet den Ballettabend. Es geht um Abschiede – ein Thema, das unweigerlich alle Menschen betrifft. Für „Static Times“ arbeitete Duato erneut mit seinen beiden Weggefährten Angelina Atlagic und Jaffar Chalabi zusammen. Von Angelina Atlagic stammt unter anderem die bezaubernd zarte Ausstattung von Duatos „Dornröschen“, während sich der Architekt Jaffar Chalabi für das eindrucksvolle Bühnenbild zu „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“ verantwortlich gezeigt hat. Die Musik zu „Static Time“ stammt von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Rachmaninow und Franz Schubert. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Alles in allem also eine äußerst interessante Mischung.

Choreographie: Nacho Duato
Musik: Sergej Rachmaninow, Franz Schubert u.a.
Bühne: Jaffar Chalabi
Kostüme: Angelina Atlagic
Licht: Brad Fields
Mitarbeit Licht: Kate Ashton
Choreographische Assistenz: Gentian Doda

CLICK-PAUSE-SILENCE

Choreographie von Jiří Kylián

Die Architektur der Musik ist es, die im Mittelpunkt von Jiří Kyliáns zur Jahrtausendwende entstandenen Choreographie „Click – Pause – Silence“ steht. Gemeinsam mit dem Komponisten Dirk Haubrich untersucht Kylián anhand von Johann Sebastian Bachs Präludium Nr. 24 aus „Das Wohltemperierte Klavier“ in einem musikalisch-choreographischen Experiment, wie sich die einzelnen mikroskopischen Elemente einer Komposition – die Noten, musikalischen Themen und Miniatur-Strukturen – zu einem Wunderwerk der Emotionen zusammenfügen. Wie nimmt eine musikalische Komposition ihre Gestalt an? Wodurch wird ihr das Leben eingehaucht? – Doch um diese Frage geht es dem Choreographen jedoch nur vordergründig. Denn „Click – Pause – Silence“ wäre kein wahrer KyIián, wenn es nicht auch um existentielle und zugleich sehr persönliche Fragen ginge: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Choreographie: Jiří Kylián
Musik (Konzept): Jiří Kylián
Musik (Komposition) vom Tonträger: Dirk Haubrich basierend auf Johann Sebastian Bach (Präludium Nr. 24 b-moll, „Das wohltemperierte Klavier“ BWV 869)
Bühne und Licht: Jiří Kylián
Technische Umsetzung: Kees Tjebbes
Kostüme : Joke Visser
Einstudierung: Elke Schepers
Einstudierung: Stefan Zeromski

WHITE DARKNESS

Choreographie von Nacho Duato

Das Werk „White Darkness“ ist nicht nur ein Schlüsselwerk von Nacho Duato, sondern nimmt im seinem Repertoire auch einen ganz besonderen Platz ein. Entstanden 2001 für die Compania Nacional de Danza in Madrid, reagiert Duato mit dieser Choreographie auf die tiefe Betroffenheit, wenn junge Menschen in den Sog von Drogen und der damit verbundenen Dunkelheit geraten. Betroffen ist auch Nacho Duato selbst, denn „White Darkness“ ist auch als eine Art Requiem auf den Drogentod seiner Schwester zu verstehen. Die eindringliche Musik zur Choreographie stammt von Karl Jenkins mit dessen „Streichquartett Nr. 2“ und seinen „Adiemus Variationen“. Trotz der klaren Bildsprache der Choreographie und der hohen persönlichen Bedeutung des Themas versteht Nacho Duato sein Werk als wertfreie Aufforderung zur Reflektion über die Wirkung von Drogen auf das Individuum und die Gesellschaft.

Choreographie: Nacho Duato
Musik: Karl Jenkins
Bühne: Jaffar Chalabi
Kostüme: Lourdes Frías
Licht: Joop Caboort
Einstudierung: Gentian Doda
Einstudierung: Thomas Klein

  • Es Tanzen
    • Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
  • Musik
    • vom Tonträger
    • Sergej Rachmaninow, Franz Schubert u.a.
    • Karl Jenkins
  • Choreographie
    • Nacho Duato
    • Jiří Kylián
  • Bühne
    • Jaffar Chalabi
  • Kostüme
    • Angelina Atlagic
    • Lourdes Frías
  • Licht
    • Brad Fields
    • Joop Caboort
  • Mitarbeit Licht
    • Kate Ashton
  • Choreographische Assistenz
    • Gentian Doda
  • Musik (Konzept)
    • Jiří Kylián
  • Musik (Komposition) vom Tonträger
    • Dirk Haubrich basierend auf Johann Sebastian Bach (Präludium Nr. 24 b-moll, „Das wohltemperierte Klavier“ BWV 869)
  • Bühne und Licht
    • Jiří Kylián
  • Technische Umsetzung
    • Kees Tjebbes
  • Kostüme
    • Joke Visser
  • Einstudierung
    • Elke Schepers
    • Stefan Zeromski
    • Gentian Doda
    • Thomas Klein

      140 Minuten inkl. 2 Pausen