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14. April 2015

VI. Abonnementkonzert

Daniel Barenboim | Gidon Kremer

1890 reiste Jean Sibelius nach Wien, um bei Johannes Brahms oder Anton Bruckner zu studieren. Auch wenn keiner von beiden den jungen finnischen Komponisten empfing, so dürfte der achtmonatige Aufenthalt in der österreichischen Musikmetropole doch einen ...

1890 reiste Jean Sibelius nach Wien, um bei Johannes Brahms oder Anton Bruckner zu studieren. Auch wenn keiner von beiden den jungen finnischen Komponisten empfing, so dürfte der achtmonatige Aufenthalt in der österreichischen Musikmetropole doch einen nachhaltigen Eindruck bei Sibelius hinterlassen haben, der im spätromantischen Idiom seines kurz nach 1900 entstandenen Violinkonzertes deutlich zutage tritt. Anton Bruckners eher selten gespielte 6. Sinfonie, die er aufgrund einiger kompositorischer Kühnheiten auch als seine »keckste« bezeichnete, überzeugt durch ihre souveräne und zugleich originelle Ausgestaltung.


JEAN SIBELIUS
Violinkonzert d-Moll op. 47

ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Konzerteinführung jeweils 45 Minuten vor Beginn