X

29. Januar 2015

Sonderkonzert

Ton Koopman | Anna Prohaska

Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der »Early Music« und einer der besten Bach-Kenner überhaupt: Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Ton Koopman hat sich intensiv mit dem unvergleichlichen Œuvre des großen Thomaskantors auseinandergesetzt ...

Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der »Early Music« und einer der besten Bach-Kenner überhaupt: Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Ton Koopman hat sich intensiv mit dem unvergleichlichen Œuvre des großen Thomaskantors auseinandergesetzt, mit seinen Oratorienwerken, seinen Kantaten und seiner Instrumentalmusik. Mit einer klanglich reizvollen wie kompositionstechnisch anspruchsvollen Orchestersuite, einem Duokonzert (mit zwei Solisten aus den Reihen der Staatskapelle) und einer Solokantate (gesungen von Anna Prohaska aus dem Staatsopernensemble) wird Johann Sebastian Bach umfassend gewürdigt. Eine an Mozart und Haydn geschulte Sinfonie aus der Feder seines als Komponist, Kapellmeister und Cembalist bekannt gewordenen Sohnes Johann Christoph Friedrich (1732-1795) – des sogenannten »Bückeburger Bachs« – bildet das wirkungsvolle Finale dieses Konzerts, mit dem die Staatskapelle ein weiteres Mal Musik aus Barock und Klassik miteinander in Beziehung setzt.


JOHANN SEBASTIAN BACH
Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066
Kantate »Weichet nur, betrübte Schatten« BWV 202
Konzert für Violine, Oboe, Streicher und Basso continuo c-Moll BWV 1060

JOHANN CHRISTOPH FRIEDRICH BACH
Sinfonia Nr. 20 B-Dur
Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn