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21. November 2014

SacreSasha Waltz

Ein Abend in drei Teilen

Die Uraufführung von Igor Strawinskys »Le sacre du printemps« geriet zum berühmtesten Bühnenskandal des 20. Jahrhunderts. Hundert Jahre später choreographiert Sasha Waltz das Werk, mit dem eine neue Musikepoche begann. Zudem wird die »Scène d'Amour« ...

Die Uraufführung von Igor Strawinskys »Le sacre du printemps« geriet zum berühmtesten Bühnenskandal des 20. Jahrhunderts. Hundert Jahre später choreographiert Sasha Waltz das Werk, mit dem eine neue Musikepoche begann. Zudem wird die »Scène d'Amour« aus »Roméo et Juliette« von Hector Berlioz gezeigt sowie Sasha Waltz' neue Choreographie »L'Apres-midi d'un faune« zur Musik von Claude Debussy uraufgeführt. Es dirigiert Daniel Barenboim.


L’APRÈS-MIDI D’UN FAUNE
Eine Choreographie von Sasha Waltz
Uraufführung
zu Claude Debussys sinfonischer Dichtung
»Prélude à l’après midi d’un faune«

SCÈNE D’AMOUR
Eine Choreographie von Sasha Waltz
Aus »Roméo et Juliette« (2007)
zu Hector Berlioz’ dramatischer Sinfonie
»Roméo et Juliette«

SACRE
Eine Choreographie von Sasha Waltz
Deutschlandpremiere
zu Igor Strawinskys Ballettmusik
»Le Sacre du Printemps«
ca. 1:35 h | inklusive 1 Pause
»L’Après-midi d’un faune« ist eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit der Staatsoper im Schiller Theater. Made in Radialsystem ®.

»Scène d’Amour« ist ein Ausschnitt aus »Roméo et Juliette«, einer Produktion der Opéra National de Paris.

»Sacre« ist eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit dem Mariinsky Theater, St. Petersburg und dem Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel. Made in Radialsystem ®.

Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Kulturverwaltung des Landes Berlin und unterstützt durch das Programm KULTUR der Europäischen Union.
  • Pressestimmen

    »Wie ein schwarzes Loch saugt dieses Stück erotisch-gewaltsame Kraftströme in sich ein, um sie danach explodieren zu lassen. Mit Sasha Waltz’ eigenen Leuten und ihrem kongenialen musikalischen Partner Daniel Barenboim geriet das noch konkreter, menschlich selbstentblößender als vor einem halben Jahr bei der Uraufführung am St. Petersburger Mariinsky-Theater.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.10. 2013)

    »Daniel Barenboim peitscht sein Orchester zu Höchstform. Einhellige Begeisterung brandet dem Ensemble entgegen. Die Deutschland-Premiere der Sasha-Waltz-Choreographie gerät zum tosenden Triumph. Hundert Jahre nach der tumultartigen Uraufführung des Ballettskandals, hundert Jahre nach Strawinskys groteskem musikalischem Wurf.« (Die Welt, 28. Oktober 2013)

    »Eine Offenbarung.« (Süddeutsche Zeitung, 29. Oktober 2013)

    »Triumph für Sasha Waltz und Daniel Barenboim. In ›Sacre du Printemps‹ werden die elementaren Energien entfesselt – mit einer Vehemenz, die einem den Atem raubt.« (Der Tagesspiegel, 28. Oktober 2013)

    »Nichts hielt das Publikum im Schiller-Theater auf den Stühlen, als der Vorhang fiel. Daniel Barenboim ließ die Staatskapelle wie einen Orkan donnern und brausen. Er und der Klangkörper wurden frenetisch gefeiert.« (B.Z., 28. Oktober 2013)