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25. Februar 2015

Pierrot sucht LohengrinOder: Nie sollst du mich befragen

Jochen Kowalski und das Salonorchester Unter'n Linden

Der Komponist Max Kowalski vertonte im Jahr 1912 eine Auswahl von zwölf Texten aus dem Gedichtzyklus Pierrot lunaire von Albert Giraud in der Übersetzung von Otto Erich Hartleben. Zur gleichen Zeit widmete sich Arnold Schönberg teilweise den gleichen ...

Der Komponist Max Kowalski vertonte im Jahr 1912 eine Auswahl von zwölf Texten aus dem Gedichtzyklus Pierrot lunaire von Albert Giraud in der Übersetzung von Otto Erich Hartleben. Zur gleichen Zeit widmete sich Arnold Schönberg teilweise den gleichen Gedichten. Schönbergs Version wurde weltberühmt, Kowalskis Vertonung geriet hingegen in Vergessenheit.

Der Berliner Kammersänger Jochen Kowalski hat nun die Pierrot lunaire-Vertonung des gleichnamigen – und mit ihm nicht verwandten – Komponisten zufällig entdeckt und setzt sie mit Richard Wagners Lohengrin in Verbindung: Beide Protagonisten sind die ewig Suchenden und stets Unverstandenen.

Uwe Hilprecht, langjähriger musikalischer Leiter und Komponist am Deutschen Theater Berlin, hat die Lieder für Jochen Kowalski und das Salonorchester »Unter’n Linden«, bestehend aus Mitgliedern der Staatskapelle Berlin, arrangiert.
Im ersten Teil des Konzertes singt Jochen Kowalski die zwölf Lieder des Pierrot. Im zweiten Teil erzählt und singt er die Handlung des Lohengrin anhand der originalen Regieanweisungen Richard Wagners.

  • Arrangements und musikalische Leitung
  • Szenische Einrichtung
    • Volker Tietböhl


    Victor Holländer
    Sumurun
    Musik zu einer Pantomime

    Max Kowalski
    Zwölf Gedichte aus Pierrot lunaire

    Claude Debussy
    Zwischenspiel aus Claire de lune

    Max von Schillings
    Das Erntefest
    aus der Oper Moloch

    Richard Wagner
    Mein Lohengrin
    frei nacherzählt von Jochen Kowalski
    und als Paraphrase musikalisch bearbeitet von Uwe Hilprecht