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22. März 2015

Onegin

Ballett von John Cranko
Musik von Peter I. Tschaikowsky

Eugen Onegin, ein junger Aristokrat, der völlig mit sich selbst beschäftigt zu sein scheint, ist des Großstadtlebens überdrüssig. Zusammen mit seinem guten Freund Lenski zieht es ihn daher aufs Land, wo die beiden gemeinsam Lenskis Verlobte Olga besuchen. ...

Eugen Onegin, ein junger Aristokrat, der völlig mit sich selbst beschäftigt zu sein scheint, ist des Großstadtlebens überdrüssig. Zusammen mit seinem guten Freund Lenski zieht es ihn daher aufs Land, wo die beiden gemeinsam Lenskis Verlobte Olga besuchen. In der heilen Welt der Familie Larina begegnet Onegin der scheuen Tatjana, die ganz in die Lektüre ihrer Bücher vertieft ist. Das junge, schöne Mädchen verliebt sich augenblicklich in Onegin und gesteht ihm ihre Gefühle in einem glühenden Liebesbrief. Dieser weist das Bekenntnis voller Überheblichkeit zurück, zerreißt den Brief gar direkt vor ihren Augen. Als nächstes provoziert Onegin auch noch Lenski durch einen ausgelassenen Tanz mit dessen Verlobten Olga. Schließlich fordert Lenski seinen Freund zum Duell...
„Onegin“ ist eines der bewegendsten Handlungsballette des 20. Jahrhunderts. Mit einem unvergleichlichen Gefühl für unterschwellige Befindlichkeiten macht John Cranko sichtbar, was im Versroman „Eugen Onegin“ von Alexander Puschkin so meisterlich erzählt wird. Das Ballett erlebte seine Uraufführung 1965 in Stuttgart und befindet sich seit der Premiere 2003 im Repertoire des Staatsballetts Berlin.

  • Musik
    • Peter I. Tschaikowsky (eingerichtet von Kurt-Heinz Stolze)
  • Choreographie und Inszenierung
    • John Cranko
  • Bühne und Kostüme
    • Elisabeth Dalton
  • Orchester
    • Staatskapelle Berlin
  • Es tanzen
    • Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

      Erfahren Sie mehr: 45 Minuten vor Aufführungsbeginn erhält das Publikum am Veranstaltungsort eine kostenlose Einführung, die von Studierenden der Freien Universität Berlin im Rahmen der Ballett-Universität gestaltet wird. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen.