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21. Juni 2015

Liederabend

René Pape

Im vergangenen Herbst wurde er runde 50 Jahre alt, über die Hälfte dieser Zeit ist er bereits mit der Berliner Staatsoper Unter den Linden verbunden. René Pape gehört zu den zentralen Sängern seines Fachs und den renommiertesten Künstlern der klassischen ...

Im vergangenen Herbst wurde er runde 50 Jahre alt, über die Hälfte dieser Zeit ist er bereits mit der Berliner Staatsoper Unter den Linden verbunden. René Pape gehört zu den zentralen Sängern seines Fachs und den renommiertesten Künstlern der klassischen Musikwelt überhaupt. In den Bühnenwerken Wagners, Verdis und Mozarts fühlt er sich zu Hause, seit einigen Jahren hat er sich verstärkt auch dem Lied zugewandt. Bei seinem Recital im Schiller Theater singt er nun vier stilistisch vielseitige Liedzyklen in vier verschiedenen Sprachen. Der Bogen spannt dabei von Beethovens hymnischen »Gellert-Liedern«, über die von tiefem religiösem Empfinden geprägten »Biblischen Lieder« Antonín Dvořáks und drei markante Shakespeare-Vertonungen des Briten Roger Quilter bis zu Modest Mussorgskys »Liedern und Tänzen des Todes«, die das besondere Vermögen dieses hochoriginellen russischen Komponisten beweisen, sprachliche Inhalte und Gesten ebenso nuancenreich wie suggestiv musikalisch auszugestalten. Sein Klavierpartner bei diesem Liederabend wird kein Geringerer als Daniel Barenboim sein, der in Oper und Konzert seit vielen Jahren mit dem Ausnahmesänger René Pape zusammenarbeitet.


LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sechs Lieder von Christian Fürchtegott Gellert op. 48

ANTONÍN DVOŘÁK
Biblische Lieder op. 99

ROGER QUILTER
Three Shakespeare Songs op. 6

MODEST MUSSORGSKY
Lieder und Tänze des Todes