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11. Januar 2015

Giselle

Choreographie und Inszenierung von Patrice Bart nach Coralli und Perrot
Musik von Adolphe Adam

Premiere am 6. Dezember 2000 in der Staatsoper Unter den Linden
Der Wunsch, geisterhaft schwebende Elfenwesen auf der Bühne darzustellen, war es, der die Choreographen im 19. Jahrhundert dazu brachte, den Bühnentanz tatsächlich auf die Spitze zu treiben. ...

Premiere am 6. Dezember 2000 in der Staatsoper Unter den Linden
Der Wunsch, geisterhaft schwebende Elfenwesen auf der Bühne darzustellen, war es, der die Choreographen im 19. Jahrhundert dazu brachte, den Bühnentanz tatsächlich auf die Spitze zu treiben. In zumeist unheimlichen Szenerien trieben tanzende Elfen- und Feenwesen ihr Unwesen.
In „Giselle“ sind es die tanzsüchtigen Wilis, um die sich das Libretto rankt. Wilis sind Elfenwesen, die als Bräute noch vor ihrer Hochzeit gestorben sind, weil ihre Liebe verraten wurde. Der empfindsamen Giselle ergeht es genauso, denn sie liebt nicht nur das Tanzen, sondern auch Albrecht, der sie umwirbt, obwohl er bereits einer anderen versprochen ist. Als sie die Wahrheit erfährt, verliert sie den Verstand und stirbt. Giselle wird in die Gemeinschaft der Wilis aufgenommen und ist nun wie ihre Gefährtinnen dazu verdammt, die Männer in der Nacht zum Tanzen zu verführen, bis sie sterben. Darüber wacht Myrtha, die Königin der Wilis. Auch Albrecht kommt in den Wald, um Giselles Grab zu besuchen ...

  • Es tanzen
    • Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
  • Choreographie und Inszenierung
    • Patrice Bart nach Jean Coralli und Jules Perrot
  • Bühne und Kostüme
    • Peter Farmer
  • Musikalische Leitung
    • N.N.
    • Staatskapelle Berlin

      Erfahren Sie mehr: 45 Minuten vor Aufführungsbeginn erhält das Publikum am Veranstaltungsort eine kostenlose Einführung, die von Studierenden der Freien Universität Berlin im Rahmen der Ballett-Universität gestaltet wird. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen.