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06. März 2015

Das tapfere Schneiderlein

Kleine Oper von Wolfgang Mitterer für Menschen ab 6 Jahren

»Schneider, Schneider, Hungerleider!« – So hatte sich der junge Mann seine Karriere als Kleidermacher nicht ausgemalt. Die Geschichte vom tapferen Schneiderlein beginnt in einer ärmlichen Werkstatt und endet mit einigen Umwegen am Hofe des Königs. Nach ...

»Schneider, Schneider, Hungerleider!« – So hatte sich der junge Mann seine Karriere als Kleidermacher nicht ausgemalt. Die Geschichte vom tapferen Schneiderlein beginnt in einer ärmlichen Werkstatt und endet mit einigen Umwegen am Hofe des Königs. Nach einer Attacke auf sieben hilflose Fliegen kann sich der Schneider mit »Sieben auf einen Streich« brüsten und erhält besondere Anerkennung von einer Prinzessin. Durch das gewonnene Selbstvertrauen und jede Menge Blendwerk besiegt er drei Riesen, ein Einhorn, ein Wildschwein, wickelt die Prinzessin um den Finger und bekommt schließlich das halbe Königreich. Jedes Mal, auch in brenzligen Situationen, kann er seinen Kopf aus der Schlinge ziehen und durch List und Tücke die ihm auferlegten Prüfungen für sich entscheiden. Das Märchen vom tapferen Schneiderlein wurde 2006 von dem Österreicher Wolfgang Mitterer komponiert. Es singen und spielen junge Sängerinnen und Sänger, ein Kontrabassist der Staatskapelle Berlin und eine Tonspur.


  • Pressestimmen

    »Eine kurzweilige Stunde lang hält DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN die Zuschauer in Atem. Der junge Regisseur Maximilian von Mayenburg geizt nicht mit hübschen Einfällen. Die jungen Darsteller spielen ungewöhnlich rasant. Das gilt vor allem für Benedikt Kristjánsson, der als Schneiderlein in den höchsten Heldentönen singt, dabei den Riesenkühlschrank erklettert und mit einem gewaltigen Satz wieder herunter springt. Jennifer Riedel ist eine herrlich kindliche, kreischige und quengelige Prinzessin, die in lichten Sopranhöhen jubiliert. Das Wildschwein gibt Robert Schär in brutaler, wilder Bikermanier, während Jakob Ahles Einhorn als Dandy daherkommt. In der Schauspielrolle des dicken, berlinernden Königs zeigt Christoph Levermann komödiantisches Talent.« (Berliner Morgenpost, 4.12.2012)

    »Wolfgang Mitterers Musik überzeugt gerade deswegen, weil sie sich nicht anbiedert, nicht versucht, bewusst kindlich zu sein, sondern mit ihren phantastischen wie konkreten Mitteln einfach eine spannende Geschichte effektvoll untermalt … Die Aufführung lebt auch von den herrlichen überzeichneten Kostümen Sabrina Heubischls. Diese Produktion ist kurzweilige und vergnügliche Unterhaltung.« (RBB Kulturradio, 3.12.2012)

    »Dem jungen Publikum gefällt, wie Benedikt Kristjánsson sich als Schneiderlein dicht an den Zuschauern vorbei warm boxt und einen wuchtigen, brabbelnden, dampfenden Kühlschrank im Steinewerfen überlistet. Vor dem grunzenden Wildschwein (Ulf Dirk Mädler) versteckt sich sogar ein Junge hinter seinem Vater. Glamourös daher kommt Christian Oldenburg: Auf Plateauschuhen, mit ABBA-artigen Trompetenhosen und Riesen-Elvis-Tolle gibt er das Einhorn mehr für die Erwachsenen.« (Der Tagesspiegel, 3.12.2012)

    »Die Darsteller, allesamt hochklassige Opernsänger, brachten den vollen Einsatz ihrer stimmlichen und schauspielerischen Qualitäten, was für die Kinder sehr mitreißend war. Das Schneiderlein spielte wunderbar textverständlich und sympathisch.« (The Epoch Times, 3.12.2012)

    »Jenes junge Regieteam, das in Bayreuth Wagners „Ring des Nibelungen“ für Kinder inszeniert hat, Regisseur Maximilian von Mayenburg und Bühnenbildnerin Magda Willi, erzählt die Geschichte im Atriumkarree der Werkstatt mit einigem Witz. Die kindlichen Besucher gehen bei der einstündigen Aufführung gut mit und ergattern nach deren Ende jene silbernen Weihnachtssterne, die das Einhorn mit Knalleffekt aus einem Füllhorn versprüht hatte.« (NMZ online, 2.12.2012)

  • Die Kinder- und Jugendoper wird gefördert durch BMW.