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10. Februar 2014

V. Abonnementkonzert

Zubin Mehta | Daniel Barenboim

Auf dem Programm des V. Abonnementkonzertes stehen zwei große Werke des 19. und 20. Jahrhunderts: Olivier Messiaens »Et exspecto resurrectionem mortuorum« und Johannes Brahms 2. Klavierkonzert.

Mit »Et exspecto resurrectionem mortuorum«, 1964 zum ...

Auf dem Programm des V. Abonnementkonzertes stehen zwei große Werke des 19. und 20. Jahrhunderts: Olivier Messiaens »Et exspecto resurrectionem mortuorum« und Johannes Brahms 2. Klavierkonzert.

Mit »Et exspecto resurrectionem mortuorum«, 1964 zum Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege geschrieben, wurde Olivier Messiaen zum führenden Repräsentanten der französischen Musik. Dies beweist bereits der Umstand, dass ihm der Kompositionsauftrag von allerhöchster Stelle erteilt wurde: Der damalige Kultusminister und Schriftsteller André Malraux bat Messiaen, für diesen Anlass ein großes sinfonisches Werk zu komponieren.

»Erzählen will ich, dass ich ein ganz ein kleines Klavierkonzert geschrieben habe, mit einem ganz kleinen zarten Scherzo« Diese humorvolle Untertreibung in Bezug auf sein opulentes zweites Klavierkonzert, welches zudem zu den technisch anspruchsvollsten gehört, schrieb Brahms in einem Brief vom 7. Juli 1881 an Elisabeth von Herzogenberg. Im Gegensatz zu seinem ersten Klavierkonzert, das zunächst beim Publikum durchfiel, wurde dieses ein sensationeller Erfolg.


OLIVIER MESSIAEN
»Et exspecto resurrectionem mortuorum«

JOHANNES BRAHMS
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
Konzerteinführung jeweils 45 Minuten vor Beginn