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15. Dezember 2013

Rotkäppchen

Musikalisches Theater von Georges Aperghis für Menschen ab 6 Jahren

Einem sehr freundlichen Wolf begegnet das Mädchen mit der roten Kappe, als es der Großmutter Kuchen und Butter bringen soll. Daher erklärt es ihm nichtsahnend sein Vorhaben und sogar den Weg zum Haus der Oma. Ohne die Gefährlichkeit des Wolfes zu ahnen ...

Einem sehr freundlichen Wolf begegnet das Mädchen mit der roten Kappe, als es der Großmutter Kuchen und Butter bringen soll. Daher erklärt es ihm nichtsahnend sein Vorhaben und sogar den Weg zum Haus der Oma. Ohne die Gefährlichkeit des Wolfes zu ahnen, läuft Rotkäppchen Blumen pflückend in ihr eigenes Verderben. Nicht einmal am Krankenbett wird sie argwöhnisch, als Stimme und Aussehen gar nicht mit dem Bild der Oma übereinstimmen, wie es früher immer war.

Georges Aperghis, der 2013 bereits im Zuge des Festivals INFEKTON! mit seinen »Récitations« in der Staatsoper zu erleben war, wurde 1945 in Griechenland geboren. Er ging mit 18 Jahren nach Paris und begann dort als Autodidakt seine ersten Kompositionen zu schreiben. Mittlerweile gilt er als einer der wichtigsten Pioniere im Bereich des experimentellen Musiktheaters, seine Werke sind inspiriert durch John Cage und Mauricio Kagel.

»Für mich hat die Trennung von Musik und Theater nie existiert«, sagt Aperghis und erzählt daher das Märchen vom Rotkäppchen auf besondere musikalische Weise: Sechs Musiker verwandeln sich in einem traumhaften Geschehen zu Darstellern, ihre Instrumente zu Figuren, das Rotkäppchen zum bösen Wolf und umgekehrt.

Wir bedanken uns bei beim NABU für die freundliche Beratung und Unterstützung rund um das Thema »Wolf« im Rahmen der Inszenierung.


»WEHR DEN WOLF!«: Kooperationsprojekt der Jungen Staatsoper mit der Comenius Grundschule und der grund_schule der künste (UdK)
Mehr: www.staatsoper-berlin.de/de_DE...
  • Pressestimmen

    »Georges Aperghis’ ›Rotkäppchen‹ ist die bislang kühnste Märchenopern-Inszenierung in der Werkstatt des Schiller Theaters und erweist sich als eine rundum gelungene Produktion. Es war sicher nicht einfach, ein derartiges Ensemble zusammenzustellen, virtuos in der Beherrschung der Instrumente, perfekt im Gesang und überzeugend in der Darstellung. Spaßig und hintergründig.« (nmz online | 02. Dezember 2013)