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21. Juni 2014

Gender, Stimme und Performanz im Musiktheater Salvatore SciarrinosSymposium des musikwissenschaftlichen Instituts der Humboldt-Universität Berlin und der Staatsoper Unter den Linden in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin

Vorträge von Prof. Christina von Braun, Prof. Arnold Jacobshagen und Dr. Camilla Bork mit anschließender Diskussionsrunde

Sowohl Sciarrinos »Macbeth« (2002) als auch sein »Lohengrin« (1984) rücken – wenn auch in unterschiedlicher Gewichtung – jeweils eine Frauenfigur ins Zentrum. Es geht um das Verhältnis der Geschlechter zueinander, um Gewalt, Körperlichkeit und Wahnsinn. ...

Sowohl Sciarrinos »Macbeth« (2002) als auch sein »Lohengrin« (1984) rücken – wenn auch in unterschiedlicher Gewichtung – jeweils eine Frauenfigur ins Zentrum. Es geht um das Verhältnis der Geschlechter zueinander, um Gewalt, Körperlichkeit und Wahnsinn. Drei musik- und kulturwissenschaftliche Vorträge diskutieren, wie Sciarrino seine beiden Frauenfiguren in Relation zu Musiktheater-Traditionen, wie etwa der Wahnsinnsszene oder dem Monodram, entwickelt und wie sich Körperlichkeit und Geschlecht in seinen Werken klanglich-performativ konstituieren.


12:30-12:45
Begrüßung

12:45-13:30
Vortrag »Das Weib als Klang«
Prof. Christina von Braun (Humboldt-Universität Berlin)

13:30-14:15
Vortrag »Namenlose Entgrenzung Salvatore Sciarrinos (Lady) Macbeth«
Prof. Arnold Jacobshagen (Hochschule für Musik und Tanz Köln)

14:15-14:30
Pause

14:30-15:15
Vortrag »Hörbare Körper. Salvatore Sciarrinos ›Lohengrin‹«
Dr. Camilla Bork (Humboldt-Universität Berlin / Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

15:30-16:30
Roundtable-Diskussion mit:
Ingo Kerkhof (Theater-und Opernregisseur)
Dr. Camilla Bork (Musikwissenschaftlerin)
Prof. Arnold Jacobshagen (Musikwissenschaftler)
Prof. Christina von Braun (Kulturwissenschaftlerin)
Jens Schroth (Dramaturg)
In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin (IIC)